Gründungsmitglied sagt Adé

Fuldaer Tafel: Wolfgang Arnold löst Heinz Steege nach zwölf Jahren ab

 

Die Fuldaer Tafel hat einen neuen Vorsitzenden. Nach über zwölfjähriger Tätigkeit als erster Vorsitzender stellte sich Gründungsmitglied Heinz Steege bei der Mitgliederversammlung im Haus Oranien nicht mehr zur Wahl. Als Dank und Anerkennung für seinen Einsatz und seine Verdienste für die Fuldaer Tafel wählte ihn die Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden. Zu seinem Nachfolger im Amt des ersten Vorsitzenden wurde Wolfgang Arnold gewählt, der bisher stellvertretender Vorsitzender war.

Aktion von Rotoract erfolgreich

DSBO-Kunden spendeten hunderte Schulartikel für Kinder der Fuldaer Tafel

 

Unter dem Motto "Eine Sache mehr..." war auch in diesem Jahr die gemeinsame Spendenaktion von Rotaract Fulda - der Rotarier-Jugendorganisation - und DSBO (Dr. Schmitt Büroorganisation) im Fuldaer Gewerbegebiet Kohlhäuser Feld erfolgreich. "Kaufen Sie einen Schulartikel mehr ein und spenden diesen für Schulkinder der Fuldaer Tafel" so war auf Zetteln zu lesen, die Mitglieder von Rotaract Fulda an viele DSBO-Kunden verteilten. 

2.500-Euro für die Tafel

Bildungsunternehmen Dr. Jordan spendet an Rotary Club Fulda-Paulustor

 

Über eine großzügige Spende konnten sich kürzlich die Mitglieder des Rotary Club Fulda-Paulustor freuen: Insgesamt 2. 500 Euro hatten Monika und Dr. Lothar Jordan (Bildmitte) vom gleichnamigen Bildungsunternehmen an den Präsidenten Dr. Conrad Wiederhold (rechts) überreicht. Unterstützt werden soll mit diesem Betrag zweckgebunden die "Aufrechterhaltung des Betriebs der Fuldaer Tafel".

Rentner immer ärmer

Fuldaer Tafel: "Durch die Flüchtlingskrise fast an unsere Grenzen gekommen"

 

Nicht ganz einfach zu finden liegt das Gelände der Fuldaer Tafel in der Weserstraße - versteckt im Hinterhof befindet sich der Eingang. Es ist Dienstag, kurz nach 12 Uhr. In einer Stunde öffnet der Verein seine Türen für Hilfsbedürftige. Für einen geringen Obolus bekommen sie hier Lebensmittel wie Brot, Eier oder Gemüse. Obwohl es noch 60 Minuten dauert, bis die Tüten mit Nahrungsmitteln gefüllt werden, hat sich bereits eine Schlange von etwa 20 Menschen gebildet. Manche von ihnen scheinen die Prozedur bereits zu kennen, sie haben sich extra Klappstühle mitgebracht, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Einmal in der Reihe erster zu sein, scheint der größte Wunsch, den die Wartenden an diesem Tag haben.

Spende an Fuldaer Tafel

"Sehen uns zeitweise an unserer Belastungsgrenze"

 

Mit Brot und Brötchen unterstützt die Bäckerei Happ seit vielen Jahren die Fuldaer Tafel und hilft damit vielen bedürftigen Menschen aus der Region Fulda. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Neuhof zählt zu den verlässlichen Lieferanten der Fuldaer Tafel: Täglich kann die Tafel hier gute Produkte aus der Backstube abholen und an die 4.100 Menschen weitergeben, die zurzeit Zeit versorgt werden. Zu dieser Unterstützung mit guten Lebensmitteln kam jetzt auch finanzielle Hilfe. Bei einem Besuch der Fuldaer Tafel in der Fuldaer Weserstraße übergab Julia Happ für die Inhaberfamilie der Bäckerei einen Spendenscheck über 1.000 Euro an den Tafel-Vorsitzenden Heinz Steege.

„Charity Schultüte“ und „Wunschzettel"

Galeria Kaufhof und Fuldaer Tafel erfüllen Wünsche zum Schulstart

 

57 Kinder der Fuldaer Tafel e.V. sind es, die dieses Jahr zum Schulanfang einen Wunsch frei haben. Sie wünschen sich allerdings kein Fahrrad oder die neusten Inlineskates, nein. Sie wünschen sich Schulbedarf wie einen Wasserfarbkasten oder Buntstifte. Hand in Hand gehen Galeria Kaufhof Fulda und die Fuldaer Tafel e.V. um den Kunden eine Last von den Schultern zu nehmen und den Kindern zum Schulstart eine Freude zu bereiten. Mit der „Charity Schultüte“ und den sogenannten „Wunschzetteln“ ermöglicht diese Kooperation den Kindern der Tafel bereits zum zweiten Mal einen unvergesslichen Schulanfang.

Kundenstamm wächst und wächst

Fuldaer Tafel braucht Zuschuss: "Es gibt schon mal einen Engpass"

 

Die Fuldaer Tafel steht vor einer neuen Herausforderung: Ihr Kundenstamm wächst und wächst. Vor allem, als im vergangenen Jahr viele geflüchtete Menschen in den Landkreis Fulda kamen, ist die Zahl der Bedürftigen gestiegen. Inzwischen gehören über 1.000 Flüchtlinge zu den Kunden. Zum Vergleich: 2012 waren es noch knapp 100. Spannungen zwischen den „Alt-Kunden“ und den Geflüchteten gibt es merklich zwar keine, sagen die Vorsitzenden Heinz Steege und Wolfgang Arnold, aber das Warenagebot wächst eben nicht mit der Anzahl der Kunden. Deswegen wurde nun beim Landkreis und bei der Stadt ein Antrag auf Bezuschussung gestellt - zum ersten Mal in zwölf Jahren.