Grund zur Freude: Spendenübergabe und Einweihung einer Hubbühne

Die Firma Gartenbau Dehner in Eichenzell übergab dem Vorsitzenden Prof. Dr. Richard Hartmann und dem Stellvertreter Uwe Wiencke eine Spende vom 2.500 Euro. – Foto: Jonas Wenzel

Anke Brauer, regionale Vertriebsleiterin und Marktleiter André Theurich von Dehner Gartencenter GmbH&Co.KG übergaben die gesammelte Spende an Prof. Dr. Richard Hartmann, dem ersten Vorsitzenden der Fuldaer Tafel sowie an den Stellvertreter Uwe Wiencke. Das Spendengeld stammt aus dem Dehner Hilfsfond, der sich beispielsweise durch das Wechselgeld der Kunden zusammenstellt. Am Ende des Jahres kommt einiges zusammen.

„Wir helfen Bedürftigen. Dabei wird jedes Jahr geschaut, wo gerade Hilfe benötigt wird“, so Brauer. Das Gartenbau-Unternehmen wolle die Spendeneinnahmen sinnvoll einsetzen, da eine soziale Verantwortung getragen werde. Die letzte Spende vom Standort Eichenzell ist im Jahr 2013 gewesen.

Prof. Dr. Hartmann ist über die Spende erfreut, diese werde dringend benötigt. „Wir haben ständig laufende Kosten im Betrieb, da wird das Geld einfließen.“ Es sei überaus hilfreich, Firmen ins Boot zu holen.

Der Tafel Vorsitzende Prof. Dr. Richard Hartmann begrüßte alle Mitwirkenden des Projekts und zeigte sich dankbar für die Unterstützung der Sponsoren. Er stellte die Ausgangslage der ehrenamtlichen Helfer heraus: Jede Lebensmittel-Transportkiste mit über 30 Kilogramm Gewicht müsse vom Fahrzeug per Hand auf die Laderampe transportiert und von dort aus zu den Sortiertischen getragen werden. Viele Mitarbeiter seien über 70 Jahre alt und konnten die Aufgabe nicht mehr übernehmen. „Durch die Hebebühne können diese nun entlastet werden.“

Die Idee sei vor circa einem Jahr entstanden. „Wir wandten uns an die Firma Hubtex, die sich mit Hubanlagen beschäftigt. Die Firma zeigte sich sofort kooperativ und so entwickelte sich alles Schritt für Schritt“, so Prof. Dr. Hartmann. Die Realisierung kostete insgesamt 30.000 Euro.

Hans-Joachim Finger, Geschäftsführer von Hubtex, schaute sich das Vorhaben vor Ort an und überlegte was man machen könne. „Wir kriegen das schon hin“, hieß es von ihm. Seine Firma plante und realisierte die auf die Bedürfnisse der Fuldaer Tafel zugeschnittene neue Scherenhubbühne. „Wir sind alle sehr stolz geholfen zu haben. Es war ein schönes Gemeinschaftsprojekt.“ Finger hob an der Stelle die Bedeutung der Tafel noch einmal hervor: Deren Wichtigkeit müsse immer wieder allen vor Augen geführt werden.

Nach und nach wurden weitere Maschinenbau- und Handwerksbetriebe hinzugezogen, die zusammenarbeiteten: Firma Ulrich, eska Kossatz Maschinenbau, Elektro Kerbl, Firma Stahl- und Metallbau Böschen und die Firma Hermman Homann. (Maria Franco) +++

Ein bericht von Osthessen News

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