Wichtige regionale Institution. R+S Group AG spendet 2.500 Euro an Fuldaer Tafel

„Soziales Engagement ist für uns selbstverständlich und eine gute Möglichkeit, unsere Erfolge mit den Menschen hier vor Ort zu teilen, die Hilfe benötigen“, sagt Ralph Burkhardt, Vorstandsvorsitzender der R+S Group AG, Ende Februar bei der Spendenübergabe an die Fuldaer Tafel. Das Fuldaer Unternehmen R+S hat im Rahmen der mittlerweile schon traditionellen Weihnachtsaktion „Spenden statt Schenken“ 2.500 Euro an die gemeinnützige Hilfsorganisation gespendet. Damit soll die Arbeit der Tafel erleichtert werden.

Die Einrichtung mit Sitz im Kohlhäuser Feld wurde im Jahr 2004 gegründet, hat inzwischen 300 Mitglieder und 100 ehrenamtliche Helfer. 2.400 bedürftige Menschen im Landkreis Fulda werden regelmäßig mit Lebensmitteln versorgt. „Unsere monatlichen Kosten belaufen sich auf etwa 10.000 Euro, deshalb sind wir dringend auf Spendengelder angewiesen“, erklärt Prof. Dr. Richard Hartmann, der Vorsitzende der Fuldaer Tafel, und betont: „Wir fahren mit vier Fahrzeugen an fünf Tagen in der Woche rund zehn Tonnen Lebensmittel aus. Deswegen freuen wir uns sehr über diese großzügige Spende.“

Burkhardt: Finanzielle Not der Tafel macht nachdenklich

„Die ehrenamtliche Arbeit der Fuldaer Tafel ist ein Grundstein für bedürftige Menschen vor Ort und verdient mehr Aufmerksamkeit“, fordert Ralph Burkhardt und lobt das Engagement der Institution und ihrer Helfer, das über das normale Maß hinaus gehe. Essen sei ein elementares Grundbedürfnis. „Gerade für Kinder sind gesunde und nahrhafte Lebensmittel wichtig für eine gute Entwicklung. Dass die finanzielle Unterstützung immer noch hart erkämpft werden muss, macht nachdenklich und sollte in unserer Gesellschaft eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein“, sagt der R+S-Vorstandschef, der sich von dem Wirken vor Ort beeindruckt zeigt.

Gerhard Krönung vom Vorstand der Fuldaer Tafel skizzierte bei der Spendenübergabe die gesellschaftlichen Dimensionen der Vereinsarbeit: „Das Thema Altersarmut wird uns noch stark beschäftigen: In zehn Jahren werden rund 40 Prozent der Bevölkerung unter die Armutsgrenze rutschen. Man braucht bereits heute ein Monatseinkommen von 2.500 Euro netto, um nicht unter diese Grenze zu kommen. Gerade bei Frauen und Alleinerziehenden ist die Altersarmut ein großes Thema. Die Scham, zur Tafel gehen zu müssen, ist teilweise auch sehr groß.“

Die Mitglieder sind die Basis unseres Vereins – sie geben der Fuldaer Tafel durch ihre Beiträge eine finanzielle Grundlage.